Nike+ Fluelband

Nike+ FuelBand

Mit dem weltweiten Erfolg der Smartphones, wurden in den letzten Jahren zunehmend sogenannte Fitness-Apps bekannt und beliebt. Der Trend zu mehr Fitness blieb hier allerdings nicht stehen. Auch wenn viele Menschen ihr Smartphone gerne rund um die Uhr bei sich haben, so sind diese doch immer noch zu groß, um sie beim Sport ohne zusätzliche Accessoires dabei zu haben, z.B. wenn man Joggen geht. In unserer Serie zum Thema Fitness Gadgets möchten wir einige der interessantesten Accessoires vorstellen, die es derzeit am Markt gibt. Starten wollen wir mit dem Nike+ FuelBand.

Anfang 2012 stellte der Sportartikelherstellers Nike seine Antwort auf die Accessoires von fitbit und Jawbone vor. Dabei ähnelt das so genannte FuelBand, welches ein in stylisch mattem Schwarz gehaltenes Armband ist, äußerlich eher dem Up von Jawbone, als seinem Konkurrenten, dem fitbit ultra. Der Vorteil der Passform liegt auf der Hand. Ein Armband ist – im Gegensatz zu einem Clip, den man an der Sportkleidung befestigen oder in der Hosentasche mit sich herumtragen muss – immer und überall dabei. Es ist also egal wohin sich sein Besitzer bewegt, da er das Armband (im Idealfall) vielleicht nur zum Duschen abnimmt.

Warum sollte man sich aber ein FuelBand kaufen?

Nike versucht mit einem einfachen Trick seine Träger dazu zu bewegen, sich mehr um seine Fitness zu kümmern. Um das Hauptproblem, die Motivation der Mensch, zu beseitigen, hat man ein virtuelles Scoring Namens “NikeFuel” eingeführt. Für jede sportliche Tätigkeit, die durch das FuelBand erfasst wird, erhöht sich der Fuel-Wert für seinen Träger. Je nach Intensität fällt dieser Wert mal größer und mal kleiner aus. Neben der Fuel-Anzeige kann das Armband auch noch die getätigten Schritte, Kalorien und erfasste Zeit anzeigen.

Die gesammelten Daten werden, je nach Bedarf, entweder kabellos per Bluetooth-Verbindung mit einer iPhone-App oder mittels dem USB-Anschluss des FuelBands am Computer mit den Servern von Nike ausgetauscht und sind jederzeit auf der Nike+ Website für den Nutzer einsehbar. Hier kann sich der Träger ebenfalls Ziele setzen, die er erreichen möchte. Dabei er die Wahl zwischen kurzfristigen (z.B. für den aktuellen oder nächsten Tag) oder längerfristigen Zielen. Außerdem kann er sich mit den Erfolgen anderer Nutzern aus der Community vergleichen und sich so noch mehr Motivation holen.

Damit die Träger sehen können, wie weit sie von ihrem aktuellen Ziel entfernt sind, deuten kleine, farbige Punkte auf dem Armband den aktuellen Fortschritt des Nutzers an, welche auf einer Skala von Rot bis Grün angeordnet sind.

Derzeit gibt es das Nike+ FuelBand lediglich in den USA und im United Kingdom zu kaufen. Weitere Regionen sollen aber in Kürze hinzukommen. Die ersten 3 Lieferungen des Armbands konnte Nike innerhalb von wenigen Minuten ausverkaufen und es scheint, als würde das Interesse am FuelBand nicht abreissen, so dass Interessenten sich beeilen müssen, wenn bald die vierte Ladung verkauft wird.

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Alle Bilder © Nike